Um alle internationalen Teenager noch einmal willkommen zu heißen und einen eindrucksvollen Ausflug zu garantieren, ging es dann am Freitag der zweiten Schulwoche zum Hawaii Strand von Vancouver Island. Und ja, ich kann direkt am Anfang bestätigen, nur vom Aussehen her hätte der Strand wirklich in Hawaii sein können.
Transport

Da sich Tribune Bay auf der Insel Hornby Island befindet und dies eine Insel von Denman Island ist, mussten wir zwischen Bus und Fähre pendeln.
(Bildquelle: Google Maps)
Nach insgesamt drei Busfahrten, natürlich mit den gelben Schulbussen, und zwei Fähr-Fahrten plus Wartezeit kamen wir dann an. Besonders erstaunlich finde ich es aber, dass auch ein paar wenige Jugendliche von Hornby Island auf meine Schule, die Georges P. Vanier (den Artikel dazu findet ihr auf meiner Seite), gehen und täglich etwa zweieinhalb Stunden für einen Weg in Anspruch nehmen müssen.
Ankunft
Am Zielort angekommen wurden wir sehr lieb vom ganzen Adventure Team empfangen und kurz eingewiesen, auf was wir bei unseren folgenden Aktivitäten achten und vermeiden sollen. Daraufhin wurden wir in drei Gruppen eingeteilt, welche dann alle zu unterschiedlichen Stationen gingen. Ich hatte keine Ahnung, was mich generell erwartete, aber ich wurde definitiv nicht enttäuscht.
Kajak fahren
Wichtig war natürlich unsere Schwimmweste, denn auch wenn wir alle schwimmen konnten, hätte ja trotzdem etwas passieren können. Und falls ihr euch wundert, ja ich hatte einen Strickpulli und eine Jeans an, was sich letztendlich als etwas unpraktisch herausstellte, allerdings wusste ich wie gesagt nicht, was wir überhaupt machen werden. Jedenfalls war meine Hose nach dem Kajaken etwas nass, aber die Erfahrung war es mir wert, denn auch wenn das nicht das erste Mal für mich war, kann man Kajaken in Vietnam und hier auf Vancouver Island absolut nicht miteinander vergleichen.
Uns wurde dann auch gesagt, dass wir unsere Handys und Kameras besser nicht mitnehmen sollten, ich muss aber zugeben, dass ich es im Nachhinein etwas bereue, da ich mich relativ gut anstellte und vermutlich nichts Schlimmes passiert wäre. Glücklicherweise hatte aber unsere Tourguide ihr Handy mit und bot sich an ein paar Fotos zu machen.
Wie ihr sehen könnt, ist das Wasser extrem klar und sehr schön türkis, allerdings auch echt kalt… Nachdem wir dann etwa 30 Minuten gefahren sind, ging es dann auch schon wieder zurück zum Sammelplatz. Unsere Gruppe hatte auch hier Glück, denn die Kajaks mussten nicht allzu weit an den Strand getragen werden, da noch Flut war. Die zweite Gruppe hatte es dagegen etwas schwerer bzw. einen weiteren Weg, doch ich denke auch dieser hat sich gelohnt!
Mittagspause

Zurück am Sammelplatz hatten wir dann etwa 45 Minuten Mittagspause. So konnten wir uns auch mit den anderen internationalen Schüler*innen austauschen und uns generell noch etwas besser kennenlernen. Das hier ist übrigens Tilda, sie kommt auch aus Deutschland 🙂
Klettern
Die zweite Aktivität unserer Gruppe war es, hoch auf einen etwa neun Meter hohen Baumstamm zu klettern und von dort aus an eine, an den Bäumen aufgehangene, Trapezstange zu springen. Anschließend wurde man dann wieder abgeseilt, denn wir waren natürlich alle gesichert. Es wurden vorab drei Personen festgelegt, die das Seil zusätzlich zur Tourguide halten und es beim Sprung auch etwas höher ziehen sollten. Ihr könnt euch jetzt aussuchen, ob es an mir und meiner Größe lag oder an dem Fakt, dass die drei Jungs, die mich sicherten, es zum ersten Mal machten und das Seil kein Stück höher zogen… Jedenfalls hab ich es nicht geschafft ans Trapez heran zu kommen, Spaß hat es aber trotzdem gemacht!
Rückfahrt
Leider war es so vorgesehen, dass jede Gruppe nur zwei von drei Aktivitäten macht, deshalb ist bei uns das Klettern an einer Kletterwand entfallen, aber ich war schon sehr glücklich mit dem, was wir erlebt haben.
Das Team hat uns verabschiedet und es ging mit dem Bus zur Fähre nach Denman Island. Auf der Insel angekommen mit dem Bus dann nochmal zur zweiten Fähre, die wir dann leider knapp verpassten und somit noch ca. 30 Minuten warten mussten. Nach der dritten und somit letzten Busfahrt kamen wir dann gegen 17 Uhr in Courtenay an und ein wirklich sehr erlebnisreicher und aufregender Tag ging zu Ende!











