Anfang des Abenteuers

Die Ankunft & mein neues Zuhause

Nach einer etwas stressigen Anreise mit ca. 15 Stunden Verspätung (schaut unbedingt bei dem Blog Artikel vorbei, falls ihr das noch nicht getan habt) wurde ich von meiner Gastmutter Elizabeth, meinem Gastvater Guy und meiner vier-jährigen Gastschwester Carolyn am Flughafen in Nanaimo empfangen und abgeholt.

Der erste Zwischenstopp

Da für Guy eine Woche später ein Kajak Trip mit einigen seiner Arbeitskollegen anstand, war der erste Shop, den ich hier in Kanada betrat, ein Outdoor Equipment Geschäft namens Cabela‘s.

Dort kauften wir dann hauptsächlich Fertig-Mahlzeiten für seinen Trip und apropos Essen, danach ging es zu einer typisch kanadischen Fast Food Kette: Tim Hortons.
Nach einer kleinen Stärkung machten wir uns dann auf den Weg zur Woodgrove Mall in Nanaimo, um mir als erstes eine kanadische SIM-Karte zu besorgen. Hierzu kann ich aber direkt sagen, dass es viel mehr Spaß macht Datenvolumen in Deutschland zu kaufen, da die Preise hier deutlich höher sind, was das angeht… Na ja, wir haben denke ich trotzdem ein ganz gutes Flatrate Paket ausgesucht. Als letztes waren wir dann noch bei Walmart und ich bin ehrlich, die riesige Auswahl an Lebensmitteln, sowie Kleidung, Drogerie Artikeln und allen möglichen anderen Dingen hat mich einfach nur überwältigt.

Die Fahrt nach Hause

Etwa eine Stunde hat es dann noch gedauert, bis wir wirklich zu Hause in Courtenay ankamen. Während der Fahrt habe ich alle etwas besser kennengelernt und ich muss sagen, ich könnte nicht glücklicher mit der Gastfamilie sein, denn wir verstanden uns von Anfang an sehr gut. Ich fragte, ob es irgendwelche Regeln gibt, die ich beachten sollte, allerdings ist das Zusammenleben hier sehr entspannt. In anderen Worten: die Erwartungen, die sie an mich haben, sind für mich sowieso selbstverständlich (helfen, wenn Hilfe benötigt wird, ein guter Umgang untereinander, etc).

Endlich angekommen

Zuhause angekommen packte ich erstmal einen Großteil meines Gepäcks aus und anschließend bekam ich eine kleine Haus-Tour. Etwas weiter unten seht ihr Fotos von meinem Zimmer, meine Gastfamilie druckte sogar vor meiner Ankunft ein paar Bilder, die ich vorab von meiner Familie geschickt hatte, aus und hing sie an meine Pinnwand. Außerdem befinden sich in einem der Regalfächer unter meinem Bett Bücher und Kataloge über Deutschland und auch über diese Region hier, die Elizabeth extra aus eine Bücherei ausgeliehen hat. Und nicht zu vergessen hängen ein paar selbstgemalte Bilder von Carolyn an der Wand. Auch das Glas auf dem obersten Regalbrett über meinem Schreibtisch links wurde von ihr beklebt und natürlich habe ich ihr Willkommens-Poster an die Pinnwand gehängt.

Der restliche Tag

Später kam dann auch noch Peyton, meine 17-jährige Gastschwester, von der Arbeit nach Hause und wir bestellten Essen bei Pizza Hut. Ich weiß, der Tag könnte nicht gesünder enden. Zu meiner Verteidigung kann ich aber sagen, dass in dieser Familie sehr viel Obst und Gemüse gegessen und vor allem frisch gekocht wird, was mir persönlich sehr gut gefällt.

Ich ging dann aber schon relativ früh schlafen, da ich einfach nur geschafft von der langen Reise war. Zusammenfassend kann ich nochmal sagen, dass ich mich schon von Tag eins an sehr gut aufgehoben fühle und mich mit allen super verstehe. Ich weiß, dass das nicht selbstverständlich ist, weswegen ich umso dankbarer dafür bin, so eine tolle Familie erwischt zu haben!

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