Ausflüge

Stand Up Paddeln

Direkt am dritten Tag nach meiner Ankunft, also am Montag, den 6. September, ging es dann mit der ganzen Familie, also meinen Gasteltern Elizabeth und Guy und meinen beiden Gastschwestern Carolyn und Peyton, Stand Up Paddeln.

Wie kam‘s überhaupt dazu?

Wir haben das Glück nicht weit vom Meer weg zu wohnen, deshalb waren wir nach einer etwa 15-minütigen Fahrt schon am sogenannten „Little Mexico Beach“. Dieser Strand befindet sich in Comox, der Geschwisterstadt von Courtenay (die Stadt, in der wir wohnen).
Dadurch, dass meine Gasteltern beide beim Militär arbeiten und somit einen Rabatt auf ein paar Sportaktivitäten erhalten, sind sie Mitglied in einem „Yacht Club“, wobei man aber dazu sagen muss, dass dieser Club eher aus Wasseraktivitäten wie Kajakfahren oder eben auch Stand Up Paddeln besteht. Deshalb hatten wir nämlich auch den Zugriff auf die Boards, Schwimmwesten und auf die Paddel. Abgesehen von Carolyn brauchte schließlich jeder seine eigene Ausrüstung, damit es überhaupt losgehen konnte. Sie hingegen wechselte immer mal wieder ihre „Mitfahrgelegenheit“, hatte aber trotzdem ihr eigenes kleines Paddel dabei, um immerhin ein bisschen zu helfen.

Los geht die Fahrt

Wir starteten also in einer Art Bucht wie ihr im rechten Foto sehen könnt, allerdings begann das Wasser schon nach den ersten paar Metern paddeln sehr tief zu werden, was auch der Grund für die vielen Boote dort war. Dann ging es links aus der Bucht heraus Richtung offenes Meer, wir orientierten uns aber trotzdem noch am Ufer, da der Wellengang an diesem Tag relativ stark war. Nach knapp einer Stunde gesamt Paddel-Zeit stoppten wir an einem Strand, doch drei mal dürft ihr raten, was kurz davor passierte… Ganz genau, ich verlor etwas das Gleichgewicht, da ich mich in Richtung Strand drehen wollte und somit langsamer wurde und durch die Wellen fiel ich ins Wasser. Kalt war’s auf jeden Fall, aber danach konnte ich mich ja etwas in der Sonne aufwärmen.

Wir zogen unsere Boards alle ans Ufer und liefen etwas den Strand entlang, in der Hoffnung Seesterne oder schöne Muscheln zu finden. Und siehe da, hier sind sie, im zweiten Bild sogar ein Seestern mit sechs Zacken:

Falls sich übrigens jemand fragt, wie mein Handy den kleinen Ausrutscher ins Wasser überlebt hat, Guy nahm glücklicherweise einen wasserfesten Rucksack mit, mit dem wir alle unsere Handys, sowie Getränke und Snacks transportieren konnten. Ich bin mir nämlich nicht sicher, ob mein Handy das überlebt hätte, austesten will ich es auf jeden Fall nicht!

Der Rückweg

Wir machten uns nach etwa einer Stunde am Strand wieder auf den Weg zurück zum kleinen Bootshaus. Und siehe da, sowohl Elizabeth und Carolyn, als auch Guy fielen ebenfalls ins Wasser. Also Gratulation an Peyton, sie war die Einzige, die das kalte Wasser nicht ungewollt und plötzlich ertragen musste 🙂

Zurück am Startpunkt säuberten wir noch schnell die Boards und Paddel, zogen uns um und ab ging es nach Hause. Durch unsere kleinen Fails zwischen durch (Peyton natürlich ausgenommen), waren wir auch alle definitiv bereit für eine Dusche… Wir legten nur noch einen kleinen Zwischenstopp am Hafen von Comox ein, wie ihr in den folgenden Bildern sehen könnt.

Zu Hause angekommen, machten wir uns alle frisch und es begann langsam Abend zu werden. Ich bedankte mich natürlich noch für alles, denn mir hat es sehr gut gefallen und ich habe das Gefühl, dass uns dieser Tag noch etwas mehr als Familie zusammengebracht hat!

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